Handschmerzen

Symptome

Orthopädische Abklärung & Behandlung der Hand in Innsbruck.

Handschmerzen können den Alltag erheblich beeinträchtigen, da die Hand an nahezu jeder Bewegung, vom gezielten Greifen bis zu feinmotorischen Tätigkeiten, beteiligt ist. Aufgrund der Vielzahl an Gelenken, Sehnen, Muskeln und Nerven reagiert die Hand besonders sensibel auf Überlastung, Entzündung oder strukturelle Veränderungen. Beschwerden entstehen also sowohl durch akute Handverletzungen als auch durch schleichende Veränderungen wie Überlastung, Entzündungen oder degenerative Handerkrankungen.

Eine frühzeitige orthopädische Abklärung hilft, die Ursache der Handschmerzen gezielt einzugrenzen und eine passende, meist konservative Therapie einzuleiten. Gregor Pittl begleitet PatientInnen mit präziser Diagnostik und individuell abgestimmten Behandlungsansätzen bei Beschwerden der Hand.

Dr. Gregor Pittl

Facharzt für Orthopädie und Traumatologie in Innsbruck

Wie entstehen Handerkrankungen bzw. -verletzungen?

Ursache

In der Orthopädie zeigen sich Handerkrankungen häufig als Folge wiederholter Belastung, entzündlicher Prozesse oder degenerativer Veränderungen. Handverletzungen wiederum entstehen meist plötzlich, etwa durch Stürze oder direkte Krafteinwirkung, und sollten frühzeitig abgeklärt werden. Häufig liegt eine Überlastung durch wiederholte Bewegungen, berufliche Tätigkeiten oder sportliche Belastung zugrunde. Auch Fehlhaltungen, entzündliche Prozesse oder altersbedingter Verschleiß spielen eine Rolle als Ursache für Handschmerzen.
Erfahrungsgemäß beginnen viele Handerkrankungen schleichend und verursachen anfangs nur leichte Beschwerden. Unbehandelt können sich diese Handschmerzen jedoch verstärken und die Funktion der Hand nachhaltig einschränken.

Häufige Ursachen für Handschmerzen:

  • Überlastung durch wiederholte Bewegungsabläufe
  • Akute Handverletzung (Sturz, Prellung, Verstauchung)
  • Entzündliche Sehnen- oder Gelenkveränderungen
  • Degenerative Handerkrankungen
  • Nervenengpasssyndrome
  • Fehlbelastung im Alltag oder Beruf

Beschwerdebild bei Erkrankungen an der Hand

Symptome

Beschwerden der Hand äußern sich nicht immer gleich und können abhängig von Ursache und Lokalisation sein. Während einige Schmerzen nur bei Belastung oder bestimmten Bewegungen auftreten, zeigen sich andere auch in Ruhe oder nachts. Aufgrund der dichten Nervenversorgung der Hand können neben Schmerzen auch Kraftminderung oder Sensibilitätsstörungen vorkommen.

Typische Symptome sind:

  • Schmerzen beim Greifen, Halten oder Drehen
  • Steifheit der Finger oder des Handgelenks
  • Nächtliche Handschmerzen oder Kribbeln
  • Kraftverlust oder Unsicherheit beim Zugreifen
  • Schwellung oder Druckschmerz
  • Blockadegefühl beim Bewegen der Finger
  • Taubheit oder Missempfindungen

Häufigste Handerkrankungen und Handverletzungen

Krankheitsbilder

Im orthopädischen Alltag zählen folgende Handerkrankungen und Handverletzungen zu den häufigsten Ursachen für Handschmerzen:

  • Schnappfinger / schnellender Finger: schmerzhafte Blockierung beim Beugen oder Strecken
  • Sehnenscheidenentzündung: entzündliche Reizung durch Überlastung
  • Karpaltunnelsyndrom: Nervenengpass mit Taubheit und nächtlichen Handschmerzen
  • Arthrose der Hand: Gelenkverschleiß mit Steifheit und Belastungsschmerz
  • Rhizarthrose: Arthrose des Daumensattelgelenks
  • Ganglion: gutartige Zyste im Bereich von Gelenken oder Sehnen
  • Akute Handverletzung wie Prellung, Verstauchung oder Bandverletzung

Diagnose & Behandlung bei Handschmerzen

Behandlung

Die orthopädische Diagnostik von Handerkrankungen oder einer Handverletzung folgt einem strukturierten Vorgehen, um zwischen akuten oder chronischen Beschwerden zu unterscheiden und über den folgenden, individuellen Therapieplan zu entscheiden.

Diagnostische Schritte:

  1. Ausführliche Anamnese (Belastung, Beruf, Schmerzverlauf)
  2. Klinische Untersuchung von Beweglichkeit, Kraft und Sensibilität
  3. Gezielte Funktionstests der Hand und Finger zur Überprüfung von Beweglichkeit, Greiffunktion und Schmerzreaktionen
  4. Bildgebende Verfahren wie Röntgen, Ultraschall oder MRT (falls erforderlich)

Behandlungsraum von Dr. Gregor Pittl

Konservative Therapie bei Handerkrankungen

Viele Handerkrankungen lassen sich erfolgreich konservativ behandeln. Auch eine akute Handverletzung kann oft ohne Operation therapiert werden. Durch eine gezielte konservative Therapie wird die Linderung von Handschmerzen, eine Reduzierung von Entzündungen und die Funktionserhaltung der Hand erzielt.

Bewährte Therapieansätze ohne Operation sind:

  • gezielte Physiotherapie zur Mobilisation und Kräftigung
  • entzündungshemmende Maßnahmen bei Sehnen- oder Gelenkreizungen
  • Stoßwellentherapie und Magnetfeldtherapie
  • Infiltrationen bei starken Handschmerzen
  • Ruhigstellung oder Schienung bei akuter Handverletzung
  • Anpassung belastender Alltags- oder Arbeitsbewegungen
  • Beratung zu ergonomischen Maßnahmen

Ihr Spezialist für die Hand in Innsruck

Dr. Gregor Pittl

Beschwerden der Hand sollten immer ernst genommen werden, da unbehandelte Handerkrankungen oder Handverletzungen langfristig die Funktion der Hand beeinträchtigen können.
Kontaktieren Sie uns, wenn Sie Ihre Handschmerzen in Innsbruck von Dr. Pittl orthopädisch abklären lassen möchten. Gerne können Sie auch einen Termin in der Privatsprechstunde vereinbaren.

Häufig gestellte Fragen

Zu den häufigsten Handerkrankungen zählen Sehnenscheidenentzündungen, der Schnappfinger, Arthrose der Hand und der Rhizarthrose am Daumensattelgelenk, das Karpaltunnelsyndrom sowie Ganglien. Diese Erkrankungen entstehen häufig durch Überlastung, Verschleiß oder Nervenengpässe und lassen sich in vielen Fällen konservativ behandeln.

Wenn Schmerzen länger anhalten, nachts auftreten oder die Handfunktion einschränken.

Bei Verdacht auf einen Handbruch sollte die Hand ruhig gestellt und zeitnah untersucht  werden. Je nach Art und Lage des Bruchs erfolgt die Behandlung konservativ mit Schiene oder Gips, in manchen Fällen kann auch eine operative Stabilisierung notwendig werden.

Beim Schnappfinger kommt es zu einer blockierten Sehnenbewegung, die ein ruckartiges Strecken oder Beugen verursacht.

Ja. Physiotherapie, entzündungshemmende Maßnahmen, Magnetfeldtherapie und Stoßwellenterapie und Infiltrationen können eine Arthrose der Hand deutlich verbessern.

Ja. In vielen Fällen helfen konservative Maßnahmen wie nächtliche Handgelenksschienen, Ergotherapie, gezieltes Taping sowie, je nach Beschwerdebild, auch Stoßwellentherapie, um Reizungen zu reduzieren und den Nerv zu entlasten.

Ein Ganglion ist eine gutartige, flüssigkeitsgefüllte Zyste im Bereich von Gelenken oder Sehnen.