Kinderorthopädie

Behandlungen

Behandlung orthopädischer Erkrankungen und Entwicklungsauffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter.

Die Kinderorthopädie in Innsbruck bei Dr. Gregor Pittl beschäftigt sich mit der Erkennung und Behandlung orthopädischer Erkrankungen und Entwicklungsauffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter. Die körperliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen verläuft in dynamischen Phasen, die eine aufmerksame Begleitung des Bewegungsapparates erfordern. Veränderungen können sich daher anders äußern und entwickeln. Da sich Knochen und Gelenke noch im Wachstum befinden, unterscheidet sich die Herangehensweise grundlegend von der Behandlung Erwachsener. Eine frühzeitige orthopädische Abklärung hilft, Fehlentwicklungen rechtzeitig zu erkennen und gezielt zu begleiten.

Was ist Kinderorthopädie?

Die Kinderorthopädie ist ein spezialisiertes Teilgebiet der Orthopädie und befasst sich mit angeborenen und erworbenen Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen. Im Mittelpunkt stehen die Beurteilung von Wachstum, Haltung und Bewegungsabläufen sowie die frühzeitige Diagnose von entwicklungsbedingten Auffälligkeiten. Durch frühzeitige Abklärung lassen sich funktionelle Einschränkungen reduzieren und die gesunde Entwicklung des Skeletts fördern.

Dr. Gregor Pittl, Orthopäde

Dr. Gregor Pittl

Facharzt für Orthopädie und Traumatologie in Innsbruck

Behandlungsraum 1 in der Praxis von Dr. Pittl

Hauptschwerpunkte der Kinderorthopädie

Die Behandlung umfasst das gesamte Spektrum des heranwachsenden Skelettsystems:

  • Hüftreifung: Früherkennung von Dysplasien unmittelbar nach der Geburt
  • Wirbelsäule: Kontrolle der Haltung und Behandlung von Krümmungen
  • Fußstatik: Korrektur von Achsabweichungen und Gewölbeschwächen wie O-Beinen, X-Beinen sowie Senk- oder Spreizfüßen
  • Wachstumslenkung: Begleitung bei ungleichem Längenwachstum der Extremitäten
  • Begleitung bei Wachstumsschmerzen: Differenzierung zwischen harmlosen Wachstumsschüben und behandlungsbedürftigen Belastungsbeschwerden.
  • Orthopädische Betreuung bei Sportverletzungen bei Kindern: Fachgerechte Behandlung unter Berücksichtigung der Wachstumsfugen

Häufigste Erkrankungen und Verletzungen in der Kinderorthopädie

Die Kinderorthopädie in Innsbruck bei Dr. Pittl bietet die notwendige Sicherheit in der Diagnosestellung der häufigsten orthopädischen Erkrankungen bei Kindern. Darunter zählen:

  • Reifungsstörungen der Babyhüfte (Hüftdysplasie)
  • Knick-, Senk- oder Plattfuß als Fußfehlstellung beim Kind
  • Skoliose und andere Wirbelsäulenfehlstellungen
  • Akute oder wiederkehrende Sportverletzungen bei Kindern
  • Überlastungsbeschwerden bei sportlich aktiven Jugendlichen
  • Haltungsauffälligkeiten im Schulalter

Ablauf der Diagnose & Behandlungen in der Kinderorthopädie

Die kinderorthopädische Abklärung folgt einem strukturierten Vorgehen:

  1. Anamnese: Erhebung von Beschwerden, Entwicklung, Belastung und familiären Faktoren
  2. Klinische Untersuchung: Beurteilung von Haltung, Beweglichkeit, Achsstellung und Gangbild
  3. Bildgebung bei Bedarf: Säuglingsultraschall zur Beurteilung der Babyhüfte bzw. Röntgen oder Ultraschall bei Verdacht auf Skoliose oder Fehlstellungen
  4. Therapieplanung: Festlegung konservativer Maßnahmen wie Beobachtung, Einlagen, Physiotherapie oder gezielte Belastungsanpassung
  5. Verlaufskontrolle: Regelmäßige Termine in der Kinderorthopädie in Innsbruck bei Dr. Pittl, um den Erfolg der Maßnahmen im Wachstumsprozess zu überwachen

Behandlungsraum 2 in der Odination Dr. Pittl im Zentrum von Innsbruck

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Dr. Gregor Pittl

​​Die Mehrheit der kinderorthopädischen Befunde lässt sich durch frühzeitiges Handeln rein konservativ behandeln. Dr. Gregor Pittl’s Ansatz ist es, operative Eingriffe bei Kindern auf ein absolutes Minimum zu beschränken und stattdessen die natürlichen Umbauprozesse des Körpers zu nutzen. Frühzeitige Diagnostik kann entscheidend dazu beitragen, Fehlentwicklungen rechtzeitig zu erkennen und den Bewegungsapparat gesund zu unterstützen. Nutzen Sie gern die Möglichkeit einer erweiterten Privatsprechstunde.

Häufig gestellte Fragen

Bei auffälligem Gangbild, Fehlstellungen, wiederkehrenden Schmerzen oder im Rahmen empfohlener Vorsorgeuntersuchungen.

In Österreich wird der Hüftultraschall im Rahmen des Mutter-Kind-Passes üblicherweise zwischen der 4. und 8. Lebenswoche durchgeführt. Bei Risikofaktoren wie Beckenendlage oder familiärer Vorbelastung kann die Untersuchung bereits in den ersten Lebenstagen sinnvoll sein.

Wachstumsschmerzen treten meist abends oder nachts auf und betreffen beide Beine. Lokalisierte Schmerzen nach Belastung oder akute Sportverletzungen bei Kindern sollten hingegen immer orthopädisch abgeklärt werden.

Nicht jede Fußfehlstellung erfordert eine Therapie. Die Beurteilung hängt vom Alter, der Ausprägung und den Beschwerden ab.

Häufige Anzeichen sind ein ungleicher Schulterstand oder ein Rippenbuckel beim Vorbeugen. Da eine Skoliose im frühen Stadium keine Schmerzen verursacht, ist eine regelmäßige Kontrolle der Wirbelsäule im Wachstum wichtig.

Behandlungsraum 1 in der Praxis von Dr. Pittl