Die Eigenbluttherapie ist ein etabliertes, konservatives Verfahren in der Orthopädie, das zur Behandlung von Schmerzen und funktionellen Einschränkungen des Bewegungsapparates eingesetzt wird. Sie nutzt körpereigene Heilungsmechanismen und kommt insbesondere bei Gelenkbeschwerden, Sehnenreizungen und degenerativen Veränderungen zum Einsatz.
Im orthopädischen Alltag hat sich die Eigenbluttherapie als ergänzende Therapieoption bewährt, wenn klassische Maßnahmen nicht ausreichend helfen oder eine Operation vermieden bzw. hinausgezögert werden soll. Außerdem wird es eingesetzt, um Heilungsprozesse zu unterstützen und Beschwerden nachhaltig zu lindern.
Sind Sie interessiert an einer Eigenbluttherapie / ACP in Innsbruck? Dr. Gregor Pittl beratet Sie zum Verfahren und wendet die Eigenbluttherapie als individuell abgestimmten Bestandteil der orthopädischen Behandlung an.

Dr. Gregor Pittl
Facharzt für Orthopädie und Traumatologie in Innsbruck

Häufige Einsatzgebiete der Eigenbluttherapie
In der Orthopädie wird die Eigenbluttherapie bei unterschiedlichen Beschwerdebildern eingesetzt, die ACP-Therapie wird jedoch ausschließlich nach orthopädischer Diagnostik und individueller Indikationsstellung eingesetzt.
Anwendungsbereiche können sein:
- Arthrose und Knorpelschäden (leichte bis mittelschwere Arthrose)
- Sehnenreizungen und chronische Entzündungen (z. B. Tennisarm, Golferarm, Achillessehne)
- Gelenkbeschwerden, insbesondere an Knie, Schulter, Hüfte oder Ellbogen
- Knorpelverschleiß
- Überlastungsbeschwerden bei sportlich aktiven Menschen bzw. akute Sportverletzungen
- Unterstützend nach Sportverletzungen
Wann ist die Eigenbluttherapie sinnvoll und wie lange hält die Wirkung an?
Die Eigenbluttherapie ist besonders dann sinnvoll, wenn Beschwerden länger bestehen, wiederholt auftreten oder auf klassische konservative Maßnahmen nur unzureichend ansprechen oder der Körper bei der Heilung von Gewebe unterstützt werden soll, ohne auf Kortison oder starke Schmerzmittel zurückzugreifen.
Sie eignet sich gut bei frühen bis mittleren Stadien degenerativer Veränderungen, etwa um Arthrose zu behandeln, bevor invasive Maßnahmen notwendig werden.
Die Wirkung der Eigenbluttherapie setzt meist schrittweise ein. Häufig werden mehrere Sitzungen im Abstand von ein bis zwei Wochen empfohlen. Die erzielte Beschwerdelinderung kann, abhängig von Befund, Aktivitätsniveau und Begleittherapie, mehrere Monate anhalten. Eine Kombination mit Physiotherapie oder Belastungsanpassung verbessert den Langzeiteffekt deutlich.
Ablauf der Eigenbluttherapie
Das Verfahren ist unkompliziert und dauert meist nur etwa 20 Minuten. Die ACP-Therapie ist in der Regel gut verträglich. Nach der Behandlung kann es vorübergehend zu einem leichten Druck- oder Spannungsgefühl kommen, schwerwiegende Nebenwirkungen sind selten.
Der Ablauf der Eigenbluttherapie ist wie folgt:
- Orthopädische Untersuchung & Indikationsstellung
- Blutabnahme: Eine kleine Menge Blut, ca. 10–15 ml, wird aus der Armvene entnommen
- Aufbereitung des Blutes zu ACP: Das Blut wird in einer speziellen Zentrifuge geschleudert. Dabei trennt sich das Plasma mit den hochkonzentrierten Blutplättchen (Thrombozyten) von den restlichen Bestandteilen.
- Gezielte Injektion des aufbereiteten Plasmas in das betroffene Areal
- Kurze Nachruhe und Empfehlungen für die folgenden Tage

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Dr. Gregor Pittl
Die ACP-Therapie bietet eine sinnvolle, körpereigene Behandlungsoption bei vielen orthopädischen Beschwerden und kann helfen, Schmerzen zu lindern und die Funktion von Gelenken und Sehnen zu verbessern.
Kontaktieren Sie uns, wenn Sie an ACP in Innsbruck interessiert sind und sich beraten lassen möchten. Gerne erfolgt die Behandlung auch im Rahmen einer Privatsprechstunde.

Häufig gestellte Fragen
Ist die Eigenbluttherapie schmerzhaft?
Die Injektion ist meist gut tolerierbar und dauert nur wenige Minuten.
Wie viele Sitzungen sind notwendig?
Oft werden 2–3 Behandlungen empfohlen, abhängig von Beschwerdebild und Reaktion.
Was sind die Vorteile der Eigenbluttherapie?
Die Eigenbluttherapie nutzt körpereigene Wirkstoffe und ist in der Regel gut verträglich. Sie kann Entzündungsreaktionen reduzieren, Schmerzen lindern, die Selbstheilung des Körpers “boosten” und die Regeneration von Gelenk- und Sehnengewebe unterstützen.
Ist die Behandlung für Sportler geeignet?
Ja, die ACP-Therapie wird häufig bei sportlich aktiven Patient:innen eingesetzt, insbesondere bei Sehnen- und Überlastungsbeschwerden.
Gibt es Nebenwirkungen bei der Eigenbluttherapie?
Die Eigenbluttherapie ist in der Regel gut verträglich. Kurzzeitig können leichte Schmerzen, Druckgefühl oder eine geringe Schwellung an der Injektionsstelle auftreten. Ernsthafte Nebenwirkungen sind selten, da ausschließlich körpereigenes Material verwendet wird.

