Osteoporose kann grundsätzlich jede Altersgruppe betreffen, tritt jedoch deutlich häufiger im höheren Lebensalter auf. Frauen sind nach den Wechseljahren besonders gefährdet: Durch das Absinken des Östrogenspiegels fehlt ein wichtiges Schutzhormon für die Knochen. Fast jede vierte Frau über 50 und fast jede zweite Frau über 70 ist von Knochenschwund betroffen.
Auch Männer können betroffen sein, vor allem bei bestimmten Vorerkrankungen oder langfristiger Medikamenteneinnahme.
Entscheidend für den Verlauf ist, welche Faktoren den Knochenabbau begünstigen (z.B. Bewegungsmangel, Untergewicht, Vitamin-D- oder Kalziummangel, frühere Frakturen oder eine familiäre Vorbelastung). Eine individuell geplante Behandlung von Osteoporose, die diese Auslöser gezielt berücksichtigt, trägt wesentlich dazu bei, Sturz- und Frakturrisiken nachhaltig zu senken.
Osteoporose, auch als Knochenschwund bekannt, zählt in Österreich zu den häufigsten chronischen Skeletterkrankungen, weshalb die Behandlung von Osteoporose in der Orthopädie eine zentrale Rolle spielt. Eine verminderte Knochendichte erhöht das Risiko für Frakturen, Fehlhaltungen und chronische Schmerzen deutlich. Osteoporose entwickelt sich meist über Jahre hinweg und bleibt lange unbemerkt, bis es zu Beschwerden oder Knochenbrüchen kommt.
Aus orthopädischer Sicht steht bei der Behandlung von Osteoporose nicht nur die Stabilität des Knochens im Fokus, sondern auch die Erhaltung von Beweglichkeit, Belastbarkeit und Selbstständigkeit im Alltag. Eine frühzeitige Abklärung ermöglicht es, den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen und Folgeschäden zu vermeiden. Dr. Pittl begleitet PatientInnen, als Osteoporose Spezialist, mit einem strukturierten, bevorzugt konservativen Therapiekonzept und berücksichtigt dabei individuelle Risikofaktoren und Lebensumstände.

Dr. Gregor Pittl
Facharzt für Orthopädie und Traumatologie in Innsbruck

Was versteht man unter Osteoporose aus orthopädischer Sicht?
Ursache
Osteoporose ist eine systemische Skeletterkrankung, bei der es zu einem fortschreitenden Abbau der Knochensubstanz kommt. Die Knochen verlieren an Stabilität und werden brüchiger, selbst alltägliche Belastungen können dann zu Frakturen führen.
In der Orthopädie wird Osteoporose vor allem im Zusammenhang mit Wirbelkörperbrüchen, Hüftfrakturen oder schmerzhaften Haltungsveränderungen relevant. Die Behandlung von Osteoporose zielt darauf ab, mechanische Belastungen zu reduzieren, die Knochenstruktur zu unterstützen und Stürzen vorzubeugen. Osteoporose gilt als chronische Erkrankung und ist nicht vollständig heilbar, durch eine konsequente Behandlung von Osteoporose lassen sich der Knochenabbau jedoch verlangsamen und das Risiko für Frakturen deutlich reduzieren.

Wer ist von Osteoporose betroffen?
Symptome und mögliche Folgen einer Osteoporose
Symptome
Knochenschwund verursacht zu Beginn häufig keine Schmerzen, was dazu führt, dass die Erkrankung lange unentdeckt bleibt. Erst im fortgeschrittenen Stadium können Beschwerden auftreten.
Typische Hinweise, die eine Behandlung von Osteoporose erforderlich machen, sind:
- Rückenschmerzen ohne klaren Auslöser
- Abnahme der Körpergröße
- Rundrücken (Kyphose)
- Knochenbrüche nach geringem Trauma
- eingeschränkte Belastbarkeit
Diagnose & orthopädische Abklärung
Behandlung
Die orthopädische Diagnostik dient dazu, den aktuellen Zustand des Knochens und mögliche Folgeschäden zu erfassen. Ergibt sich auf Basis der Abklärung ein entsprechender Befund, wird die Behandlung von Osteoporose individuell geplant. Bei Bedarf erfolgt eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit entsprechenden Fachstellen für Osteoporose in Innsbruck.
Eine Diagnose verläuft in der Regel wie folgt:
- Ausführliches Patientengespräch (Stürze, Frakturen, Schmerzen, Osteoporose-Fälle in der Familie)
- Klinische, körperliche Untersuchung (Haltung, Beweglichkeit und Stabilität)
- Beurteilung der Wirbelsäule und belasteter Gelenke
- Knochendichtemessung und bildgebende Verfahren (Röntgen zur Erkennung von Frakturen oder Deformierungen)
- Laboruntersuchungen (Blutprobe um andere Ursachen für den Knochenschwund auszuschließen oder einen Mangel festzustellen)

Konservative Therapie bei Osteoporose
Die Therapie bei Osteoporose besteht aus mehreren Maßnahmen. Als Osteoporose Spezialist setzt Dr. Pittl auf langfristig wirksame, nicht-operative Behandlungsmethoden. Osteoporose gilt als chronische Erkrankung und ist nicht vollständig heilbar. Durch eine konsequente Behandlung von Osteoporose lässt sich der Krankheitsverlauf jedoch deutlich verlangsamen und die Lebensqualität deutlich verbessern.
Bewährte konservative Ansätze sind:
- Gezielte Physiotherapie zur Kräftigung der Haltemuskulatur
- Koordinations- und Gleichgewichtstraining zur Sturzprophylaxe
- Magnetfeldtherapie zur Unterstützung des Knochenstoffwechsels
- Anpassung der körperlichen Belastung im Alltag
- Orthopädische Beratung bei Wirbelsäulenveränderungen
Ihr Spezialist für Osteoporose in Innsbruck
Dr. Gregor Pittl
Die Behandlung von Osteoporose erfordert Geduld, Kontinuität und eine individuell abgestimmte Strategie. Eine orthopädische Begleitung hilft, Schmerzen zu lindern und die Stabilität des Bewegungsapparates zu erhalten.
Kontaktieren Sie uns, wenn Sie Ihre Knochengesundheit abklären lassen möchten oder eine individuelle Behandlung von Osteoporose wünschen. Gerne beraten wir Sie auch im Rahmen einer Privatsprechstunde.
Häufig gestellte Fragen
Ist Osteoporose nur ein Problem älterer Menschen?
Nein, auch jüngere Menschen können betroffen sein, etwa durch Vorerkrankungen oder Hormonstörungen.
Kann man Osteoporose konservativ behandeln?
Ja, die Behandlung von Osteoporose erfolgt häufig erfolgreich mit konservativen Maßnahmen wie Physiotherapie, Kraft- und Gleichgewichtstraining oder Magnetfeldtherapie.
Warum sind Frauen häufiger von Osteoporose betroffen?
Frauen sind häufiger betroffen, da der Knochenabbau nach den Wechseljahren durch den sinkenden Östrogenspiegel beschleunigt wird. Zusätzlich haben Frauen im Durchschnitt eine geringere Knochenmasse, wodurch das Risiko für Osteoporose im Laufe des Lebens steigt.
Wie kann ich einer Osteoporose vorbeugen?
Eine wirksame Vorbeugung umfasst regelmäßige Bewegung (z. B. Kraft- und Gleichgewichtstraining), eine eiweißreiche und kalziumhaltige Ernährung und das Minimieren von Risikofaktoren (Untergewicht, Rauchen, Salz- & Koffeinkonsum).
Ist Dr. Pittl der richtige Ansprechpartner bei Osteoporose?
Ja, Dr. Pittl begleitet Osteoporose orthopädisch, beurteilt Frakturrisiken und unterstützt mit konservativen Therapien. Bei Bedarf erfolgt die Zusammenarbeit mit spezialisierten Fachstellen in Innsbruck.

