Achillessehnenbeschwerden

Symptome

Ihr Spezialist für die Achillessehne in Innsbruck.

Achillessehnenbeschwerden zählen zu den häufigsten Überlastungsproblemen im Bereich des Fußes und Unterschenkels. Als stärkste Sehne des Körpers wirkt die Achillessehne bei jeder Bewegung als Verbindung zwischen Wadenmuskulatur und Fuß. Dabei muss sie enorme Belastungen bewältigen. Entsprechend häufig kommt es zu Reizzuständen oder Überlastungsbeschwerden der Sehne.
Beschwerden können plötzlich auftreten, etwa nach sportlicher Belastung, oder sich schleichend über Wochen entwickeln. Sind Achillessehnenprobleme einmal vorhanden, können sie einen anhaltenden Verlauf nehmen und erfordern oft eine konsequente Therapie. Eine frühzeitige orthopädische Abklärung ist wichtig, um chronische Verläufe oder schwerere Verletzungen wie eine Achillessehnenruptur oder einen Achillessehnenriss zu vermeiden.

Dr. Gregor Pittl begleitet als erfahrener Orthopäde in Innsbruck PatientInnen mit Achillessehnenbeschwerden durch eine präzise Diagnostik und individuell abgestimmte, bevorzugt konservative Therapiekonzepte.

Dr. Gregor Pittl

Facharzt für Orthopädie und Traumatologie in Innsbruck

Behandlungsraum 1 in der Praxis von Dr. Pittl

Wie entstehen Achillessehnenbeschwerden?

Ursache

Die Achillessehne ist dauerhaft hohen Zug- und Stoßbelastungen ausgesetzt. Kommt es zu einem Ungleichgewicht zwischen Belastung und Regeneration, können sich Reizungen oder strukturelle Veränderungen entwickeln. Besonders häufig entstehen Achillessehnenbeschwerden bei sportlich aktiven Menschen, aber auch bei ungewohnter Belastung im Alltag.
Wiederholte Mikroverletzungen, verkürzte, verspannte oder ermüdete Wadenmuskulatur oder Fehlstellungen des Fußes erhöhen das Risiko. Wird eine Achillessehnenentzündung nicht ausreichend behandelt, kann sich das Gewebe langfristig abschwächen und im schlimmsten Fall zu einer Achillessehnenruptur führen.

Behandlungsraum von Dr. Gregor Pittl

Häufige Ursachen von Achillessehnenbeschwerden

  • Überlastung durch Lauf- oder Sprungsport
  • plötzliche Steigerung des Trainingsumfangs
  • verkürzte, verspannte oder ermüdete Wadenmuskulatur
  • Fehlstellungen des Fußes
  • ungeeignetes Schuhwerk
  • vorangegangene Achillessehnenentzündung
  • muskuläres Ungleichgewicht der Wadenmuskulatur
  • Diabetes mellitus, Arthritis, Gicht
  • Übergewicht
  • degenerative Veränderungen der Achillessehne

Symptome bei Achillessehnenbeschwerden

Symptome

Achillessehnenbeschwerden äußern sich unterschiedlich, abhängig von Ursache und Stadium. Die Schmerzen an der Achillessehne treten häufig zunächst nur bei Belastung auf und verstärken sich im Verlauf.

Symptome, die wahrgenommen und abgeklärt werden sollten, sind:

  • Schmerzen an der Achillessehne beim Gehen oder Laufen
  • Anlaufschmerzen nach Ruhephasen
  • Druckschmerz entlang der Achillessehne
  • Schwellung oder lokale Überwärmung
  • Steifheitsgefühl im Sprunggelenk
  • Leistungseinbruch beim Sport
  • plötzlicher Schmerz und Funktionsverlust bei Achillessehnenriss

Häufige Erkrankungen der Achillessehne

Krankheitsbilder

In der orthopädischen Praxis treten folgende Krankheitsbilder besonders häufig auf:

  • Achillessehnenentzündung (Tendinitis / Tendinopathie)
  • Chronische Schmerzen der Achillessehne
  • Teilrisse der Achillessehne
  • Vollständige Achillessehnenruptur bzw. Achillessehnenriss
  • Insertionale Beschwerden am der Ferse
  • Reizzustände des umgebenden Schleimbeutels
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Diagnose & Behandlung

Behandlung

Die Diagnose von Achillessehnenbeschwerden folgt einem strukturierten Vorgehen, um Überlastung, Entzündung oder strukturelle Schäden sicher zu unterscheiden.

Diagnostische Schritte bei Achillessehnenbeschwerden:

  1. Genaue Anamnese (Belastung, Sport, Schmerzverlauf)
  2. Klinische Untersuchung der Achillessehne
  3. Funktionstests des Sprunggelenks oder der Wade
  4. Ultraschall oder MRT bei Verdacht auf Teilriss, Achillessehnenruptur oder Achillessehnenriss

Wirbelsäulenbehandlung mit Stoßwellentherapie oder Magnetfeldtherapie

Konservative Therapie bei Achillessehnenbeschwerden

Erkrankungen der Achillessehne lassen sich in den meisten Fällen erfolgreich konservativ behandeln. Durch verschiedene Behandlungskonzepte lassen sich Schmerzen gezielt reduzieren, die Sehne kann entlastet und die Belastbarkeit schrittweise wieder aufgebaut werden. Bei einer kompletten Achillessehnenruptur oder einem ausgeprägten Achillessehnenriss ist jedoch, abhängig vom Befund, häufig eine operative Versorgung erforderlich.

Bewährte konservative Maßnahmen sind:

  • gezielte Physiotherapie zur Dehnung und Kräftigung
  • exzentrisches Training der Wadenmuskulatur
  • Stoßwellentherapie bei chronischen Reizzuständen
  • Magnetfeldtherapie zur Förderung der Geweberegeneration
  • entzündungshemmende Infiltrationen bei starker Reizung
  • Anpassung der sportlichen Belastung
  • Einlagen zur Entlastung der Achillessehne

Ihr Spezialist für die Achillessehne in Innsbruck

Dr. Gregor Pittl

Achillessehnenbeschwerden sollten ernst genommen werden, da unbehandelte Reizzustände das Risiko für eine Ruptur erhöhen können.
Kontaktieren Sie uns, wenn Sie Schmerzen an der Achillessehne verspüren oder Ihre Beschwerden in Innsbruck orthopädisch abklären lassen möchten. Gerne können Sie auch einen Termin in der Privatsprechstunde vereinbaren.

Häufig gestellte Fragen

Wenn Schmerzen länger bestehen, sich verschlimmern oder die sportliche Belastbarkeit deutlich einschränken.

Eine Achillessehnenentzündung ist eine schmerzhafte Reizung der Sehne, meist durch Überlastung verursacht. Sie macht sich meistens durch stechende oder ziehende Schmerzen sowie eine morgendliche Steifigkeit im Bereich der Ferse bemerkbar.

Oft sind ein plötzlicher Schmerz, ein hörbares „Knallen“ und ein deutlicher Kraftverlust beim Abrollen erste wahrnehmbare Symptome.

Angepasste, schmerzfreie Bewegung kann die Heilung unterstützen.  Lauf- oder Sprungbewegungen, sowie Belastungen, die die Schmerzen verstärken, sollten jedoch vorübergehend vermieden und die Sehne gezielt entlastet werden.

Je nach Ursache mehrere Wochen bis Monate. Eine konsequente Therapie, etwa mittels  Stoßwellentherapie oder Magnetfeldtherapie, kann den Verlauf deutlich verkürzen. Durch eine Behandlung bei einem Achillessehnen Orthopäden kann häufig sogar eine Operation vermieden werden.

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